Trainingstag #2 - 29.04.2018

Ende April fanden wir uns wieder zu unserem monatlichen Trainingstag voller Sport und Theorie zusammen.

Marek, unser Trainer aus Tschechien kam mit Unterstützung seiner Freundin Kristýna, beide mehrfache Drachenbootweltmeister, nach Wien. Um 9:00 Uhr fanden wir uns alle am Bootshaus zur ersten Einheit ein. Mit Kristýna erfolgte das Aufwärmen durch Dehnen und Strecken aller Muskelgruppen, damit der Körper auf das kommende Training vorbereitet ist.

Das Drachenboot mit 20 Sportlern, Trommlerin und Steuermann, war vollbesetzt. Mit dem Ziel unsere Technik und den Startvorgang zu optimieren, welche von Marek verändert wurde begannen wir unser Training. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die Sitzposition und den Paddeleinsatz. Es hieß außerdem zum sehr oft „head up“ und „long and strong“.

Es ging vom Bootshaus weg in Richtung Kagraner Brücke und weiter um das Gänsehäufel. In den Pausen wurden die Fehler korrigiert und die Technik nochmals erläutert. Das Wetter war dabei traumhaft schön, optimal und damit auch sehr motivierend.

Nach zwei Trainingseinheiten am Vormittag, welche durch Technikübungen und Sprintstrecken über 200m und 500m geprägt waren, gab es eine kurze Pause. Bevor es Mittagessen gab, haben wir nicht vergessen uns noch ausgiebig auf der Wiese zu dehnen.

Hannes, unser Kantinenchef hat uns mit Backhendlsalat, die Ideale Kraftnahrung verwöhnt. Jetzt hatten wir noch gut zwei Stunden Zeit zur Entspannung und Verdauung. Jeder nutzte die Zeit unterschiedlich für sich, die einen spielten Volleyball  die anderen lagerten die Beine hoch.

Die Trainingseinheiten am Nachmittag waren geprägt vom stärker werdenden Wind und die Langstrecke über 2000m welche wir zweimal trainierten. Bei der Langstrecke erfolgt ein schwimmender Start, bei dem bis zur offiziellen Startlinie die 100%ige Renngeschwindigkeit erreicht werden muss. Um diese Renngeschwindigkeit zu halten, hat unser Trainer immer wieder die Schlagstärke forciert. Im Wesentlichen ist auch zu erwähnen, dass die Distanz mit jeweils 3 Linkswenden zu absolvieren war, was naturgemäß sehr anstrengend ist.

Insgesamt sind wir an diesem Sonntag mit 4 Trainingseinheiten 20 Kilometer gepaddelt.

Das Team hat viel Durchhaltevermögen und Willen gezeigt um den harten Weg bis zur Club Crew Word Championship gemeinsam zu meistern.

Der Trainingserfolg kann damit bestätigt werden!

Bericht von Westphal Linda & Velecky Peter

 

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Österreichische Drachenboot Meisterschaft

Am Samstag den 16.09.2017 fand im Zuge des "2nd Vienna Dragonboat Festivals", die Österreichische Drachenboot Meisterschaft 2017 statt.

Als sportorientierte Drachenbootmannschaft wollten wir - die Vienna Police Dragons - unseren Titel Österreichischer Meister aus dem Jahr 2015 verteidigen (im Vorjahr fand leider keine ÖM statt).

Die Vorbereitungen und das Aufbautraining verliefen vielversprechend, die Anmeldungen anderer Teams trafen leider nur sehr zögerlich ein und noch 14 Tage vor dem Bewerb war die Durchführung nicht sicher.

Glücklicherweise meldeten sich dann doch acht Teams, vier aus Österreich und vier aus den Nachbarstaaten Ungarn, Tschechien und Slowakei und wir freuten uns auf einen spannenden Bewerb!

Als ausrichtender Verein hatten wir natürlich das Problem, einerseits die gesamte Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen, andererseits als Team selbst in den Rennen voll zu fahren.
Dieser Spagat gelang uns wirklich ausgezeichnet, wir wurden mit der Doppelbelastung als Veranstalter und aktiver Teilnehmer zwar gefordert, konnten jedoch in beiden Belangen unsere Leistungen bringen.

Schon in den ersten beiden Vorläufen wurde klar, dass alle Teams entschlossen waren zu gewinnen, keiner fuhr nur zum Spaß und entsprechend knapp waren die Zieleinläufe. Nach den Vorläufen lag in der nationalen Wertung die Mannschaft des Kanuclubs Forelle Steyr, „Cool Sensation“ an der ersten Stelle, gefolgt von unserem Team und den Mannschaften Vienna Dragons sowie Conny`s Dino Mites.

Der dritte Lauf wurde dann unter diesen Teams als Österreichische Meisterschaft ausgetragen, und jeder wusste, jetzt geht’s um alles! Glücklicherweise war das Wetter für die Veranstaltung perfekt. Es war zwar trüb und eher kühl, kein Regen und nur sehr schwacher Wind ergaben aber ideale und faire Bedingungen.

Die Anspannung war förmlich spürbar, als der Starter Christian ACKERL alle Teams zur Startlinie aufrief und die Boote exakt ausrichtete. Sehr oft wird hier taktiert und die Teams versuchen knapp vor der Startlinie unmittelbar vor dem Startsignal schon in eine Vorwärtsbewegung zu kommen, um Schwung in den Startvorgang mitzunehmen. Diesmal waren alle diszipliniert und die Boote standen exakt an der Linie.  Hier war auch die Windstille ein großer Vorteil, denn wenn der Wind ein Boot vortreibt und dieses zurückpaddeln muss, ist es beim Start benachteiligt.

Mit ertönen des Startsignals peitschten 20 Paddel pro Boot kräftig und gleichmäßig durch das Wasser und beschleunigten die Drachenboote auf bis zu 16 km/h.

Jetzt hieß es für alle nur mehr volle Kraft voraus, kein Blick zur Seite, jeder Schlag muss voll sitzen und volle Konzentration auf den Vordermann, damit der Rhythmus im ganzen Boot absolut gleichmäßig ist. Wir wissen wie man schnell startet, dies können die anderen aber auch und so entwickelte sich ein spannendes Rennen über die gesamte Sprintdistanz von 200 m.

Es wurde wirklich bis zum letzten Meter voll gefightet, nach Überqueren der Ziellinie wussten wir nicht, wer vorne war. Uns war klar, dass wir erster oder zweiter sein müssten, aber was zeigt das Zielvideo?

Nach einigen Sekunden, welche sich wie eine Ewigkeit anfühlten, dann für uns die Erlösung:

  1. Platz - Vienna Police Dragons,
  2. Platz - Cool Sensation,
  3. Platz - Vienna Dragons und
  4. Platz - Conny’s Dino Mites.

Jetzt brach Jubel aus, sowohl die Mannschaft im Boot, als auch Reservefahrer und unsere Fans am Ufer freuten sich über den zwar erhofften, aber wirklich hart erkämpften Sieg!

Die vier schnellsten Teams aus allen Läufen fuhren dann im internationalen Finale nochmals gegeneinander. Auch diesen Bewerb konnten wir für uns entscheiden und gewannen somit neben der Österreichischen Meisterschaft auch den internationalen Vergleichskampf.

Dass wir im abschließenden 1.000 m Lauf den dritten Platz erzielten war noch eine schöne Zugabe.

Nach einer würdigen Siegerehrung freuten wir uns über den sportlichen Erfolg und über die gelungene Veranstaltung, welche im nächsten Jahr zur 100-Jahresfeier der PSV-Wien eine Fortsetzung finden wird.

Abschließend möchte ich mich im Namen unserer Sektion noch bei der Fa. Autohaus FISCHER, Wagramer Straße 36a, ganz herzlich bedanken. Ihr habt uns mit dem großen Kuppelzelt heuer bei vielen Veranstaltungen sehr geholfen. Ohne Sponsoren ist Sport nicht möglich, danke Marko Fischer!

 Bericht von MANN Andreas

!!!!!!!! WIR SIND ÖSTERREICHISCHER MEISTER 2017 !!!!!!!!

Here are the official results of the "2nd Vienna Dragonboat Festival":

2nd Vienna Dragon Boat Festival Result

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Trencin

Zwei Autostunden von Wien entfernt im Westen der Slowakei liegt Trencin am Mittellauf der Waag. Überragt von der schönen mittelalterlichen Burg spielt der Fluss eine zentrale Rolle im Stadtbild.

Gleich drei Drachenboot Clubs nutzen den Fluss zum regelmäßigen Training:

  • Sportovy Klub Dracia Legia 2012 Trencin
  • Dracia Legia Trencin
  • Bud’ Lepsi

Dem entsprechend respektvoll ist die Erwartungshaltung der Vienna Police Dragons als wir uns am 26.08.2017 zum heurigen „Small Dragon Boat Festival“ aufmachen. Auch Teams aus der Tschechei und Ungarn sind am Start.

Vormittag werden die FUN Team Bewerbe gefahren, Nachmittag die Sport Team Bewerbe, bei denen wir als Mixed Team für die 200m und 500m gemeldet sind.

Das Gelände am Flussufer bietet genug Platz, wir haben auch Zeit bis zum ersten Start um 14:15 Uhr. So stellen wir unser neu gesponsertes Mannschaftszelt von Fischer Auto auf um uns vor der Sonne zu schützen.

Jeder vertreibt sich die Zeit individuell, bis es endlich losgeht. Fredi, unser Steuermann ist auch mitgekommen, es ist ein vertrautes Gefühl seine Stimme zu hören die uns ermahnt locker zu bleiben und uns während der Fahrt zur Startlinie Sicherheit gibt.

Bis auf Lana versteht niemand im Boot den Starter welcher uns einrichtete, aber der Startschuss ist unmissverständlich. Und so sind wir gut dabei, beim Start anfangs sogar vorne. Am Ende schaut dann ein dritter Platz heraus mit 00:53,41, nur 7 zehntel hinter dem erst platzierten – Wir sind gut dabei. Im Semifinale haben wir mit 00:52,80 unsere Tagesbestzeit erreichen können. Mit einer Zeit von 00:53,06 konnten wir im C-Finale leider nur den 3. Platz belegen.

Jetzt steht noch der 500m Lauf aus, der auf der 200m Rennstrecke mit einer Wende über 3 Bojen gefahren wird. Es wird in 20 Sekunden Abstand mit fliegendem Start gefahren. Der Start und die ersten 200m waren großartig bei der 3. Wendeboje hatte Fredi leichte Probleme, unsere Trommlerin Barbara spürte dies und peitschte uns bis ins Ziel. Am Ende wird es der starke 5. Platz von 11 Teams. Die Strecke schafften wir in 02:12,90, am Schluss fehlen uns 6 Sekunden auf den Sieger.

Wir können im Großen zufrieden mit unserem Einsatz sein und die erreichten Platzierungen zeigen, wo wir uns im internationalen Feld bewegen. Das macht Lust auf weitere Trainings um an der Team-Technik zu arbeiten.

Geselliges Beisammensein bei Bier, Cola und den Videos der Rennen, die uns der Veranstalter noch einmal zeigt, runden den Tag ab. Heute schlafen sicher alle gut.

Bericht von Ernst Trauner 


 

Otrokovice

Otrokovice in Tschechien war uns aus dem Vorjahr noch sehr gut in Erinnerung. Dort feierten wir auf die Langdistanz von 1000m im 10er Boot einen Sieg. Daher entschlossen wir uns auch heuer wieder teilzunehmen. Heuer hat sich der Regattaplan ein bisschen geändert. Es war wieder eine Regatta für 10er-Boote, die 200m Distanz bei der wir im Jahr 2016 den 3. Platz erreicht haben stand noch am Plan, aber statt unserer, lasst es mich einmal Paradedisziplin (1000m) nennen, stand heuer ein Biathlon an. Biathlon wurde so ausgetragen, dass dreimal eine Runde von 200m gefahren wurde, nach der ersten und zweiten Runde musste ein Paddler aussteigen und zum Schießstand laufen. Am Schießstand musste man mit 8 Schüssen 5 Ziele treffen. Für jedes nicht getroffene Ziel wurde die Runde um eine etwa 50m länger. In dieser Art war uns diese Disziplin noch unbekannt, aber trotzdem konnten wir gut mithalten. Wir haben den sehr zufriedenstellenden 2. Gesamtrang erreicht. Bei den 200m lief es dieses Mal nicht ganz nach Plan. Beim ersten Lauf mussten wir uns erst an das Boot und das Wasser gewöhnen. Wir waren alle nicht zufrieden mit unserer Performance. Im zweiten Lauf steigerten wir uns und erreichten damit sogar noch das A-Finale. Bei welchem wir alles gegeben haben, aber leider reichte es nicht ganz. 

Wir wurden Vierter mit: 

  • 0,08 Sekunden hinter den 3. Platzierten - TST DRAGON TEAM WROCLAW.
  • 0,16 Sekunden hinter den 2. Platzierten - Veranstalterteam Dragon Force
  • 0,20 Sekunden hinter den Siegern - Brněnští draci

Es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, zu der wir gerne auch nächstes Jahr wieder fahren. 

Bericht von Linda Nölscher


 

Raabs

Am Samstag den 08.07.2017 fand das traditionelle Drachenbootrennen in Raabs an der Thaya statt. Die Vienna Police Dragons stellten ein starkes Team mit dem Ziel den Sieg nach Wien zu holen. Diese Veranstaltung ist wie ein Stadtfest für Raabs. Es waren 60 Teams am Start, die alle das Beste aus sich herausholen möchten. Nach letztem Jahr, als wir uns leider im ersten K.O. Rennen frühzeitig vom Sieg verabschieden mussten, war unsere Motivation noch höher. Bei 60 Booten am Start sind die ersten zwei Zeitläufe mit langen Wartezeiten verbunden. Diese haben wir uns am Ufer der Thaya bei idealen Wetterbedingungen mit lesen, schlafen und Slack Line Übungen vertrieben.

Die zwei Zeitläufe konnten wir mit den Tagesbestzeiten für uns entscheiden und gingen damit als Favoriten in die K.O. Läufe. Wir wollten kein Déjà-vu des Vorjahres erleben und holten alles aus unseren Körpern heraus.
Viertelfinale, nach einem guten Start gingen wir in einen langen kräftigen Schlag über. Diesen Schlag konnten wir über die 250m halten und damit unseren Gegner eine halben Bootslänge abnehmen. Die Freude war groß, wir waren im Halbfinale.
So nun gab es wirklich nicht mehr viel Zeit zum ausschnaufen. Noch ein paar Schlucke Wasser und den Puls wieder herunterbringen und dann ging es schon weiter. Hier wartete der Jugendverein aus Raabs als Gegner. 16 starke Männer, voll motiviert die Vienna Police Dragons zu schlagen. Wir erwischten einen sehr guten Start und auch durch die Brücke, das schwerste Stück der Strecke aufgrund des geringen Wasserstandes, konnten wir unseren kräftigen Schlag durchziehen. Am Ende ist unser Drachenkopf als erster über die Ziellinie gefahren, FINALE.
Kurze Verschnaufpause und dann wieder ab ins Boot und lockeres paddeln bis zur Brücke. Unsere Taktik: VOLL GAS! Wir wollen den Sieg. Unsere Gegner: RLH Speedboot, die Sieger vom letzten Jahr. Man merkte die Motivation im Boot. Beim Start setzten wir mit 15 kräftigen Schlägen an die Spitze und konnten einen guten Zug am Paddel über die gesamte Strecke halten. Unsere Gegner konnten mit uns nicht mithalten und so haben wir mit einer Bootslänge Vorsprung den SIEG in RAABS 2017 geholt. Eine Genugtuung nach dem Vorjahr. 

Es war eine gelungene Veranstaltung mit einem Happy End für uns! Wir freuen uns auf nächstes Jahr, und kämpfen um das DOUBLE, versprochen!

Bericht von Linda Nölscher


 

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