2nd Barcelona International Dragon Boat Fest

Eine kleine Delegation von 12 Personen hat sich auf den Weg gemacht um am Canal Olimpic de Catalunya am 2nd Barcelona Inernational Dragon Boat Fest organisiert von "Dragonboat Emotions" teilzunehmen. Ganz nach dem Motto der Stadt "Barcelona, die Stadt der Gegensätze!" organisierten wir unser Programm.

Am 16.05.2019 um 06:00 Uhr startete unsere Reise nach Barcelona. Unser erster Weg führte uns an den Strand auf einen kleinen Lunch. Den Tag ließen wir kulturell bei einer Führung durch die Sagrada Familia ausklingen.

Am 17.05.2019 erwischte uns das schlechte Wetter und wir fuhren bei strömenden Regen in den Boqueria Mercat. Die Vielfalt an Lebensmitteln begeisterte uns. Danach noch ein kleiner nasser Spaziergang über die La Rambla um die Stadt zu erkunden.
Am Abend hatten wir unser erstes Bootstraining am Canal Olimpic de Catalunya.
Die Eröffnungsfeier viel leider ins Wasser. Nach drei Liedern musste die Band sich dem Wetter beugen. Dies gab uns die Chance für eine frühe Nachtruhe um am nächsten Tag voll ausgeschlafen an den Rennen teilzunehmen.

Am 18.05.2019 war es nun soweit. Wir waren im 10er Boot in den Klassen Mixed und Open gemeldet.
Vormittags hatten wir für jede Klasse einen Vorlauf. Das erste Rennen benötigten wir anscheinend noch zum Aufwärmen, denn da hatten wir von 7 Startern nur die 6. Zeit. Doch wir kamen immer besser in Schwung und schon beim ersten Mixed Rennen haben wir von 11 Booten die 4. beste Zeit mit nur 0,1 Sekunden hinter der besten Zeit welche sich die Teams von Hamburg AllStars und SC Neubrandenburg teilten.
In unserem zweiten Vorlauf für den Openbewerb mussten wir uns leider wieder geschlagen geben und kamen somit nur in das kleine Finale.
Im zweiten Vorlauf im Mixedbewerb hatten wir dann die schnellste Zeit aller Mixedrennen mit 00:54,78.
Das kleine Finale des Openbewerbs konnten wir für uns entscheiden. Es war schon ein großer Erfolg nachdem wir gegen reine Männerboote angetreten sind uns selbst 6 Damen im Boot hatten.
Im Finale des Mixedbewerbs kam es dann zum Showdown.
Harvard DB vs. SC Neubrandenburg vs. Hambur AllStars vs. Vienna Police Dragons.
Ein Kopf an Kopfrennen bis zum Schluss, in dem SC Neubrandenburg das beste Ende gefunden hat. Wir erreichten mit 8 hundertstel Rückstand den zweiten Platz.
Was für ein grandioser Erfolg für uns.

Am 19.05.2019 gab es im Rahmen der Rema Contra el Cancer noch ein Cocktail Mix Rennen. Es wurden drei 20er Boote aus Teilnehmern aller Teams nach Zufallsprinzip zusammengestellt.
Diese sind dann je einmal 500m, 200m und ein Finale über 100m gefahren.
Team Sangria hat diesen Event gewonnen, wo natürlich auch ein paar unserer Paddlerinnen und Paddler das Boot verstärkt haben.
Insgesamt kann man sagen, eine sehr gelungene Veranstaltung trotz der etwas schlechten Wetterbedingungen.

Am 20.05.2019 vor dem Heimflug haben wir uns noch bei strahlendem Sonnenschein den Park Güell und die La Rambla bis zum Hafen angesehen.

Es war eine tolle und erfolgreiche Reise für uns.

Hier geht's zu den Fotos...

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Ein Bericht von Lin Chi - Linda Nölscher

 


 

Dragonboat Festival Znojmo

Am 29.09.2018 haben sich die Vienna Police Dragons bei sonnigen aber doch recht kaltem Wetter am Weg nach Znojmo (CZ) gemacht um dort am traditionellen Drachenbootrennen teilzunehmen.

Am Programm standen:

  • Biathlon
  • 160m Rennen
  • 50m Gladiator-Rennen

Znojmo ist eine Themenveranstaltung, dass soll heißen, jedes Team startet für eine Nation. Die Teams verkleiden sich und so kam es auch dazu, dass heuer "Nonnen aus dem Vatikan" teilnahmen. Wir starteten natürlich für Österreich und sind bei der Eröffnungsfeier in Tracht angetreten. Auch für das Rennen hatten wir ein trachtiges Outfit mit Lederbadehose.

Der erste Einsatz unserer Crew, welche unterstützt wurde von 4 Paddlern der Vienna Dragons, war das Biathlon Rennen. 160m paddeln, mit dem Paddel eine überkopfhängende Glocke berühren, dann ca. 20m zurück paddeln, zwei Ringe in ein Schlauchboot werfen und 50m wieder vorwärts paddeln und dann mit Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe treffen.

Hier sind wir stolz, dass wir den 2. Platz erringen konnten. Danach kamen die Platzierungsläufe für die 160m. Bei unserem zweiten Lauf mussten wir Gewinnen um das A-Finale zu erreichen. Rein durch paddeln hätten wir ganz knapp verloren, doch durch die akrobatische Spitzenleistung unseres Schlagmannes Thomas Ackerl konnten wir die Glocke früher mit dem Paddel berühren als unsere Gegner.

Im Finale mussten wir uns dann dem Team aus "Hong Kong"(EFG) geschlagen geben und erreichten damit den 2. Gesamtrang.

Das 50m Gladiator-Rennen wird bei Dunkelheit gestartet. Der Schlagmann muss einen Ritterhelm tragen und bei der Zieldurchfahrt mit einer Lanze eine Glocke berühren. Jedes Rennen ist ein K.O Duell. Wir mussten bei unserem ersten Einsatz gleich gegen ein starkes Team aus Trencin (SK) antreten und mussten uns knapp geschlagen geben. Aber auch das hatte seinen Vorteil, denn uns war wirklich schon sehr kalt bei einer Umgebungstemperatur von 9 Grad.

Am Ende haben wir auf unseren erfolgreichen Tag mit einem Glas Sturm angestoßen.

Bericht von Lin Chi – Linda Nölscher

 

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3rd Vienna Dragon Boat Festival

Am 15. September traf sich unser Drachenboot-Team um 09:00 Uhr beim Bootshaus auf der Polizeisportanlage, um alles für unser Festival vorzubereiten. Die letzten Bojen für die Rennstrecke setzen, das Ziel-Zelt und die Tonanlage aufbauen.
Nach und nach trafen die ersten Teams aus unseren Nachbarländern ein, insgesamt waren vier Nationen am Start – Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei. Um 10:30 Uhr fand das Teamleader-Meeting statt, viele bekannte Gesichter und ein paar Neue waren mit dabei. Anschließend gab es noch eine interne Teambesprechung der Vienna Police Dragons, hier wurde die Bootsbesetzung besprochen und die letzten Infos weitergegeben.

Das Programm für den heutigen Renntag stand fest:

  • 3 Zeitläufe über 200m – im Dritten findet die Österreichische Meisterschaft statt
  • Finale internationale Wertung über 200m
  • 1000m Verfolgungsrennen

Endlich wurden wir aufgerufen und durften ins Boot – erster Zeitlauf, langsam geht’s Richtung Start. Perfektes Wetter, windstill und angenehme 25 Grad.

„Are you Ready – Attention – Gooooo“ und los ging es... – 15 kurze starke Startschläge brachten das Boot schnell in Fahrt und gleich nach dem Ziel wussten wir, dass wir die schnellsten waren, auch wenn es am Ende nochmals knapp wurde. „Der Boot“ powered by drachenboot.at – eine Mannschaft aus Drachenboot-Steuerleuten von Peter Widhalm, Kajakfahrern, Feuerwehrmännern und begeisterten jungen Menschen, die noch nie in einem Drachenboot saßen, kam noch beachtlich nahe. Also raus aus dem Boot, regenerieren und volle Konzentration auf die kommenden Läufe.

Der zweite Zeitlauf, knapp eine Stunde später wurde souverän gewonnen – kein Einbruch, konstanter Schlag und super Geschwindigkeit – ein Traumlauf! Somit war der Grundstein für das internationale Finale gelegt, doch davor noch die Österreichische Meisterschaft.

Vier österreichische Teams sind am Start, nach zwei Läufen kann man diese schon ein wenig einschätzen. Unsere stärksten Gegner wie so oft, sind unsere Nachbarn von der Alten Donau die Vienna Dragons. Für uns war klar, wir müssen den Vorjahrestitel verteidigen – also gab es nur ein Ziel heute, den Österreichischen Meistertitel!

Die Teams machten sich bereit und begaben sich zum Start. Christian, der Starter richtete die Boote genauestens ein und dann kam das Kommando! Wir fuhren auf Bahn 2, links „Der Boot“, rechts von uns die Vienna Dragons und auf Bahn Vier ein Boot von Funteam. Vom Start kamen wir am besten weg und diesen Vorsprung konnten wir bis ins Ziel halten, somit dürfen uns zum 4. Mal in Folge ÖSTERREICHISCHER MEISTER nennen!

Nach der Meisterschaft ist vor dem Finale der internationalen Wertung, jetzt mussten wir die Euphorie hochalten und die Motivation mitnehmen. Das letzte Sprintrennen für diesen Tag, ähnliche Laufbesetzung – diesmal sind unsere Freunde aus der Slowakei – SK Dracia Legia 2012 Trencin mit im Finale, welche auch bei der Club Weltmeisterschaft im Juli in Szeged mit dabei waren.

Ein letztes Mal richtete Christian die Boote ein, es war sehr ruhig in den Booten, volle Konzentration bei allen Teams. Die Boote stehen gut, und da ist schon das Starkommando. Wir kamen wieder sehr gut vom Start weg, die ersten 100m sind alle Teams gleich auf. Bis ins Ziel war es ein knappes Rennen, keiner wusste wirklich wie es ausgegangen ist. Beim Aussteigen, dann die Durchsage des Platzsprechers... – leider nur der 3. Platz, doch mit dem Titel in der Hand ist das gut zu ertragen!

Jetzt heißt es noch ein letztes Mal die Kräfte zu sammeln, da die 1000m auf dem Programm stehen. Gestartet wird mit fliegendem Start und 20 Sekunden Abstand.

Start – 250m – Wende – 500m – Wende – 250m – Ziel

Die Boote stellten sich beim Start auf, wir starteten als Erstes. Diesmal mit Karin auf der Trommel, unsere Spezialistin für Mittel- und Langstrecken. Sie puschte uns bei der WM im Sommer zu unserer Bestzeit. Doch jetzt ging es um den Sieg bei den 1000m, den Start erwischten wir wieder genial, das Boot gleitete über das Wasser, das Tempo war gut, Fredi erwischte die Wenden optimal und somit konnten wir noch einmal ordentlich Druck auf der Zielgeraden geben. Wir gaben unser Bestes und schlussendlich holten wir den 2. Gesamtplatz hinter unseren Gästen aus der Slowakei.

Bei der abschließenden Siegerehrung konnten wir unseren Sportleiter Stv. Robert Angerer begrüßen und möchten uns bei der Polizeisportvereinigung Wien für die Pokalspende bedanken.

Ein großer Dank gilt allen Sportlern und Helfern, die zu diesem erfolgreichen Tag beigetragen haben!

Bericht von Thomas Ackerl (Teammanager)

 

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11th IDBF Club Crew World Championships - Szeged

Die Vienna Police Dragons als erstes österreichisches Team bei einer Club Weltmeisterschaft.

Samstag, 14. Juli - MAGGIE & KARIN
Treffpunkt beim PSV Gelände und Abfahrt der beiden voll besetzten Busse (PSV und ASKÖ) um 7 Uhr. Gute Stimmung und große Vorfreude auf das Event „11th IDBF Club Crew World Championships“ in Szeged haben die staubehaftete 6-stündige Anreise mit den Bussen deutlich kürzer erscheinen lassen.

Familie Ackerl hat uns bereits erwartet und uns mit den ersten wichtigen Informationen versorgt. Nach der Verteilung der Akkreditierung und Check-In im Thermalhotel Panzió in Mórahalom hatten wir den ersten Treffpunkt um 14 Uhr am Regattagelände. Geplant war ein Training im „Standard Boat“ (20er) samt Besichtigung des Geländes und der Rennstrecke.

Das ganze Gelände ist beeindruckend großzügig und sehr gepflegt. An diesem Tag war alles noch überschaubar, da noch nicht so viele Teams Vorort waren. Dieses Bild hat sich allerdings mit jedem Tag massiv verändert. Bei letztendlich 6.200 Teilnehmern waren die zugeteilten Teamplätze und die errichteten Zelte voll belegt. Über 145 Teams aus 27 Nationen hatten ein gemeinsamen Ziel: Dabei zu sein!

Wir hatten das Boot eine Stunde zur Verfügung. Dabei konnte insbesondere das Startprozedere mit den Startschuhen genau einstudiert und geübt werden, da uns dieser neu ist und bis zum ersten Rennen sitzen muss. Das Startkommando: „Are you ready - Attention – zzzschschsch“ (der Startschuh kippt dabei um) bleibt bestimmt noch vielen lange im Ohr! Das erste Training haben wir tadellos erledigt. Es wird zusammengepackt und gleich danach geht's mit den Bussen zurück ins Hotel.

Am Abend gab es ein köstliches gemeinsames Abendessen im Fischrestaurant "Kiskőrössy Halászcsárda", bei dem eifrig über die bevorstehenden Rennen beratschlagt wurde.

Eine hat's an diesem Tag allerdings nicht in den Bus zurück geschafft: Am Weg zum Bus wurden Manfred, Vroni und ich von drei (vermeintlichen) Race Controllern in ein freundliches Gespräch verwickelt. Nach ein bisschen Small Talk machen sie uns allerdings klar, dass sie von der Doping Kontrolle sind, und jetzt ein Doping Test gemacht wird. Die Auswahl fiel dabei auf mich! Sehr gut bewacht wurde ich bis zur Doping Kontrollstelle begleitet und an zwei weitere Personen übergeben. Formulare wurden ausgefüllt, und eine Urinprobe abgegeben-die peinlichen Details erspare ich euch.

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es völlig egal ist ob man paddelt, steuert oder trommelt - bei einer positiven Doping Kontrolle wird das ganze Team für die komplette WM Teilnahme disqualifiziert! Ganz nach dem Motto „You are part of the Team". Sollte das Ergebnis positiv sein werde ich In 3 - 4 Wochen verständigt. Keine Sorge - ihr erfährt es als Erste ;-)

Sonntag, 15. Juli - LIN CHI & HARRY
Für einen Teil des Teams startete der Tag mit dem ersten gemeinsamen Frühstück. Ein paar wenige von uns machten sich von Wien aus auf den Weg nach Szeged um uns beim Training am Nachmittag tatkräftig zu unterstützen. Vorerst entspannten wir uns in der Therme von unserem Hotel. Der Spaß an den Wasserrutschen und beim gemeinsamen Frisbee spielen kann man uns sichtlich anmerken. Am frühen Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Regattastrecke um unsere Trainings im 20er und „Small Boat“ (10er) zu absolvieren. Unser Fokus liegt wiederum auf dem Startvorgang. Am Abend bekommen wir in unserem Hotel ein gutes Essen, zum ersten Mal ist das gesamte Team versammelt.

Montag, 16. Juli - WALTRAUD & TORSTEN
Der dritte Trainingstag, welcher mit der Eröffnungsfeier abgeschlossen wurde.

Es ist der absolute Wahnsinn, denn es sind so viele Boote auf dem Wasser, dass es einem Bienenschwarm gleicht. 10er und 20er Boote kreuzen hin und her...

Wir fahren ruhig und entspannt zu Startlinie. Die Anspannung steigt. Langsam Schiffen wir ein und stehen perfekt im Startschuh. Dann das Kommando „Are you ready – Attention“ dann das Rauschen des Startschuhs wenn er untertaucht. Wir machten mehrere Starts um für die nächsten Tage voller Wettkämpfe gerüstet zu sein.

Alle Athleten und Betreuer fanden sich um 17:00 Uhr in der Innenstadt zusammen um ihr Land und ihren Club zu repräsentieren. Der Zug der Nationen war hunderte Meter lang und zog an das Ufer der Theiss, wo alle Teams überwältigt waren von der Flugshow des ungarischen Weltklasse Piloten, Peter Besenyei der sensationelle und spektakuläre Loopings in den Himmel gravierte und souverän atemberaubende Flüge unter der Brücke zeigte. Was für eine Eröffnungszeremonie...

Glad to be part of it.

Dienstag, 17. Juli – ANDI, FREDI & HORST
Endlich ist er da: Der erste Renntag – Standard Boat 200m Premier Mixed

Um 08:30 Uhr traten wir gestärkt, durch ein ausgezeichnetes Frühstück den Weg zur Rennstrecke an. Im Bus überbrückten wir die Zeit mit lauter Musik und Gesang. Die Anlage präsentierte sich bestens, das Wetter war sommerlich, leichter Wind war spürbar aber nicht störend.

Jeden von uns beschäftigte natürlich eine Frage: Wie schneiden wir hier ab? Wir haben zwar Trainingsläufe anderer Teams verfolgt, Training und Wettkampf sind aber immer zwei verschiedene Dinge. Macht aber jetzt alles nichts, wir konzentrieren uns auf unseren Lauf und schauen nach der Zieldurchfahrt, was wir erreicht haben.

Mit der Ausgabe der Startnummern stieg die Anspannung. Karin leitete uns durch ein intensives Aufwärmprogramm, damit wir zum Rennen locker und startklar waren. Voll motiviert gingen wir in den ersten Vorlauf und legten dort gleich eine wirklich gelungene Premierenvorstellung ab. Mitten in der Weltelite fuhren wir nicht hinten nach, sondern waren im Feld mit dabei. Leider fehlte uns dann das kleine Quäntchen Glück. Wir starteten in einem sehr starken Vorlauf und wären in jedem anderen Durchgang mit unserer Zeit direkt weitergekommen. Der nötige 4. Platz wurde knapp verpasst, als 5. mussten wir in einen Hoffnungslauf. Auch in diesem Lauf waren wir stark, da aber nur zwei Boote weiterkamen schieden wir als dritte denkbar knapp aus. Die Enttäuschung, nicht in das Semifinale vorzudringen war zwar vorhanden, wurde aber von der Freude, uns wirklich gut präsentiert zu haben weit übertroffen!

Mit vielen Eindrücken beladen aßen wir im Hotel zu Abend, wo wir die gute ungarische Küche genießen konnten.

Mittwoch, 18. Juli – VRONI & GERALD
Tag 5, den einige von uns nutzten um Szeged zu besuchen. Die drittgrößte Stadt Ungarns bietet eine schöne Altstadt mit Fußgängerzone und beeindruckenden Jugendstilgebäuden. Andere blieben in der Hotel Therme und erholten sich vom ersten Renntag. Am Heimweg legten wir einen Zwischenstopp am Regattagelände ein um die Finalläufe zu verfolgen.

Donnerstag, 19. Juli - RONNIE, LINDA & JENNY
Am zweiten Renntag geht es in der Klasse Premier Mixed über 500m im 20er an den Start. Das Wetter regnerisch und mit Gewittern durchzogen.

Im sehr stark besetzten Vorlauf konnten wir nur den siebenten Platz (2:05.283) belegen. Das heißt nochmals voll motiviert in den Hoffnungslauf. Wieder ein sehr starker Lauf mit Fotofinish. Eine sehr knappe Entscheidung, leider das Semifinale ganz knapp verpasst - doch dann, aufgrund des sehr schnellen Laufes ziehen wir als „fastest Looser“ zum ersten Mal bei einer Club Weltmeisterschaft in ein Semifinale ein. Die Freude bei uns ist sehr groß. Auch im Semifinale fahren wir mit der Weltspitze mit und belegen letztendlich den 23. Platz von 39 Startern. Völlig erschöpft aber zufrieden lassen wir den Abend gemeinsam mit dem Präsidenten des österreichischen Drachenboot-Verbandes Peter Widhalm ausklingen, welcher uns den ganzen Tag tatkräftig unterstützte. Es war ein Renntag der uns allen auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.

Freitag, 20. Juli - HEINZ, TOM & FRANCOIS
Small Boat Premier Open 500m

Ein Tag auf den viele unsere Athleten mit Spannung gewartet haben, ob sie es aufgrund ihrer Trainingsleistungen in das Boot, von der Teamleitung, nominiert wurden. Bereits am frühen Vormittag traten wir die Anreise zur Rennstrecke an. Nach einem sportlich, körperlich und mental intensiven Vortag mussten wir zuerst wieder die Muskulatur auflockern und uns auf die bevorstehenden Rennen fokussieren. Nach einem intensiven Aufwärmtraining, unter den anerkennenden Blicken einer mitfilmenden Kanadischen Mannschaft, wurden die Sportler für den ersten 500m Lauf genannt. Einerseits eine Ehre die Klubfahnen hochhalten zu dürfen, anderseits wünscht man sich als Sportler in diesem Moment noch mehr als sonst ein perfektes Rennen abzuliefern.

Maggie, Vroni und Francois beschlossen mit dem Team mitzulaufen... parallel, am Ufer, ein großartiger Moment.

In einem starken Rennen war unsere Zeit 2:18,602. Im stark besetzen Heat waren wir damit leider nur siebente, in einem anderen Heat hätten wir die 2 beste Zeit erreicht - ja das motiviert wieder für den Hoffnungslauf.

Noch Mal knapp 2 Minuten paddeln - lange, kräftige Paddelschläge, wir kamen sehr gut weg und konnten bis zum Schluss mitfahren.

Zieleinlauf – Fotofinish 3.? doch 4. oder 5.?

Sehr lange Minuten – kein Ergebnis, murren im Team über die Rennleitung da auch nach 30 Minuten noch immer kein Ergebnis bekannt gegeben wurde. Wir begeben uns Richtung Mannschaftszelt, haben wir das Semifinale erreicht? Die Rennspannung muss aufrecht erhalten bleiben da wir jederzeit zum Semifinallauf aufgerufen werden könnten. Dann nach 50 Minuten das Ergebnis: 0,012 Sekunden hinter alten Bekannten - SK Dracia Legia 2012 Trencin - 4 cm fehlten uns für das zweite Semifinale.

Feiern ist jetzt durchaus angebracht.

Samstag, 21. Juli - SABRINA & LUKI
Nach einem anstrengenden Renntag stand der Heutige ganz im Zeichen der Regeneration, wo wir unsere letzten Kräfte für das anstrengendste Rennen in dieser Woche. Nach einem Stopp bei den Wasserbüffeln ging es weiter nach Szeged. In der Stadt angelangt machten wir uns direkt am Weg zur Theiß, hier fanden die 2000 Meter Rennen statt. Die anderen Teams angefeuert und uns die schnellste Linie von den besten abgeschaut. 

Danach ging es ins Salami & Paprika Museum, etwas Kultur darf natürlich nicht fehlen. Denn was ist typischer für Ungarn als Salami und Paprika! Am Abend ging es wieder ins Fisch Restaurant. Beim gemeinsamen Essen wurde der morgige Tag kurz besprochen und die letzten Tage noch Revue passieren lassen. Damit wir für die 2000m fit sind, ging's zeitig ins Bett.

Sonntag, 22. Juli – CLAUDIA, MANFRED & NIKI
Am letzten WM Tag stand für unser Team die 2000m Strecke im 20er Boot Premier Mixed am Programm. Gleich im ersten Rennen dieses Tages durften wir an den Start. Das Gefühl im Boot war großartig

Wir starteten in diesem Finallauf mit 12 anderen Teams als siebentes Boot. Bei der dritten Wende gelang es uns das Boot vor uns zu überholen und kurz darauf sogar noch ein weiteres Boot.

Mit einer sagenhaften persönlichen Bestzeit und einem neuen österreichischen Rekord fuhren wir mit einer Zeit von 9:00,405 (zzgl. 5 Strafsekunden für das Umfahren einer Boje) in diesem Heat knapp hinter Australien einen 5. Platz ein und konnten somit acht Boote hinter uns lassen!

In der Gesamtwertung belegten wir einen großartigen 25. Platz von 39 Teams und können mit unserer Leistung mehr als zufrieden sein.

Nach einer kurzen Erholung im Quartier, sahen wir uns die letzten Läufe der gegnerischen Teams an und wohnten der offiziellen Abschluss-Zeremonie bei. Bei der abschließenden Party direkt an der Rennstrecke feierte das ganze Team ausgelassen, schloss viele neue Freundschaften mit Paddlern gegnerischer Teams aus aller Welt und ließ die Woche auf wunderschöne Weise ausklingen.

Montag, 23. Juli - BABSI
Nach einem gemütlichen Frühstück, hieß es um 9:30 Uhr Busse beladen und abfahren. Kurz wurde noch die Verkaufsstelle der Firma Pick (Salami) besucht und dann ging es auf die Autobahn Richtung Wien. Zu Mittag setzten wir uns noch einmal zu einer kleinen Rast zusammen und am frühen Nachmittag trafen wir dann in der PSV ein. Ausräumen - wegräumen, das übliche Prozedere nach einer Regatta, das dank der vielen helfenden Hände rasch erledigt wurde. Andi brachte noch den ASKÖ Bus zurück. Bei einem gemeinsamen Getränk wurden immer noch die Erinnerungen, die wir mitgenommen haben, ausgetauscht.

Es war eine schöne Woche mit tollen Menschen und gelungenen Rennen. Eine Erfahrung, die sicherlich niemand mehr missen möchte und die in dem Hobby-Sportler-Leben, das wir mit Freude führen, auch nicht so schnell gemacht werden kann. Wäre schön, wenn wir den Trainingseifer weiter führen könnten und auch zu weiteren Großveranstaltungen fahren können.

Nochmals vielen Dank an alle Sportler - ohne euch wäre es nicht so schön gewesen - und an das Organisationsteam, die eine sehr gute Arbeit, sowohl im Vorfeld, als auch in dieser Woche geleistet haben.

Drachenboot Festival Brno - 12.05.2018

„Gut bestückt“ lautete unter anderem unser Motto für diesen Tag.

Mit 20 Paddlern, Karin unserer neuen, motivierten Trommlerin und unserem Steuermann Fredi starteten wir erfreut und zugleich gespannt in unseren ersten Wettkampf im Jahr 2018. Welches im Zeichen der Club Crew World Championship steht und somit von intensiven Trainings geprägt ist.

Neben den starken Teams aus Tschechien und der Slowakei, ging auch das zweite Team aus Wien an den Start. Umso größer war natürlich unser Ansporn einen guten Platz zu erzielen.

Gefahren wurde im Smallboat in den Klassen „mixed“ und „open“. Auf dem Programm standen für beide Teams 100m Sprint und 1600m Langstrecke. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten im Open-Team und ein paar Änderungen in der Aufstellung, erreichte dieses am Ende einen guten vierten Platz. Unser Team ging mit zwei Booten an den Start, somit konnte immer ein Teil das Team am Wasser bestens anfeuern.

Im Mixed-Team lief es vom ersten Rennen an spitze. Sie konnten den ersten Zeitlauf mit über einer Bootslänge gewinnen. Im Finale lieferten sie sich zusammen mit dem slowakischen Team „ŠK Dračia légia 1“ ein spannendes Kopf-an-Kopfrennen, welches sie mit gerade einmal 16 hundertstel Sekunden gewannen.

Auf den 1600m konnten unsere Teams zeigen was sie in den letzten Monaten technisch gelernt hatten. Die Platzierungen gab es erst bei der Siegerehrung, somit mussten alle Teams zittern. Das Open-Team konnte sich den dritten Platz mit 11 Sekunden Vorsprung absichern. Dann kam es zur Siegerehrung der Mixed-Wertung. Der Platzsprecher rief die Platzierungen auf, begann mit dem letzten Platz… Dann kam Platz Nummer 3…

3rd Place ŠK Dračia légia 1

2nd Place Vienna… Vienna.. Vienna Dragons – unser komplettes Team begann zu jubeln!!

1st Place Vienna Police Dragons!

Für das Mixed-Team bedeutete dies, Sieg Nummer 2 mit gerade einmal 7 zehntel Vorsprung.

Alles in Allem war dies ein hervorragender Saisonauftakt. Wir fuhren zufrieden mit 3 neuen Pokalen und jeder Menge Vorfreude auf die kommende Wettkämpfe heim.

Bericht von Bär Jenny

 


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